All-in-One, vollautomatischer Mehrzweckanalysator
Erschließen Sie modernste Katalysatorcharakterisierung mit dem BELCAT II. Die Leistungsfähigkeit fester Katalysatoren wird durch spezifische Oberflächeneigenschaften bestimmt; Faktoren wie Art und Verteilung aktiver Zentren, Acidität, Basizität, Redoxverhalten, elektronische Struktur und Oberflächenmorphologie spielen dabei eine entscheidende Rolle für katalytische Aktivität, Selektivität und Stabilität. Der BELCAT II liefert präzise Analysen des Metalldispersionsgrads, der Metalloberflächen und der mittleren Partikelgröße geträgerter Edelmetallkatalysatoren und unterstützt Forschende so dabei, die Katalysatorleistung zu verbessern und gleichzeitig die Kosten zu senken. Neben der Bestimmung spezifischer Oberflächen (BET) und der Adsorptionskinetik ermittelt der BELCAT II die Adsorptionskapazität über Durchbruchskurvenanalysen. Diese Daten sind essenziell für die Entwicklung innovativer Adsorbentien. Als umfassendes Katalysatoranalysegerät vereint er alle Funktionen in einem einzigen System und bietet eine breite Anwendbarkeit sowie umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten zur Unterstützung unterschiedlichster Forschungs- und Entwicklungsziele.
Entdecken Sie die herausragenden Fähigkeiten des BELCAT-II-Instruments. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht seiner wichtigsten Merkmale, die für eine umfassende und zuverlässige Katalysatoranalyse ausgelegt sind und gleichzeitig die Flexibilität bieten, unterschiedlichste Anforderungen in Forschung und Entwicklung zu erfüllen.
Multifunktionales Gasdosierdesign Der integrierte mehrlinige Gasverteiler ermöglicht den gleichzeitigen Anschluss von bis zu acht verschiedenen Gasen – darunter zwei korrosive – die intern im System verteilt werden. Dieses intelligente Design unterstützt eine softwaregesteuerte Gasgemischbildung und erlaubt die präzise Erzeugung kundenspezifischer Gasgemische direkt im Gerät. Diese Gemische können während der Probenvorbehandlung, Analyse, bei Pulse-Loop-Operationen und der automatisierten Kalibrierung eingesetzt werden. Durch den Wegfall vorgemischter Gase und die Minimierung externer Verschlauchung steigert das System die Workflow-Effizienz, senkt die Betriebskosten und reduziert das Leckagerisiko deutlich.
| Präparationsgase | 1. He, 2. N₂, 3. Ar, 4. H₂ | |
|---|---|---|
| 5. CO, 6. O₂, 7. N₂O, 8. NH₃ | ||
| Trägergase | 1. He, 2. N2, 3. Ar |
|
| Total |
Überlegene Temperaturkontrolle Erleben Sie schnelles Aufheizen und Abkühlen mit einem kompakten Splitofen, der auf hohe Leistung ausgelegt ist. Die Heizraten erreichen bis zu 110 °C/min von 50 bis 500 °C bzw. 80 °C/min von 50 bis 1000 °C, bei einer maximalen Betriebstemperatur von 1100 °C. Die integrierte, ventilatorunterstützte Kühlung verkürzt die Wechselzeiten, indem die Temperatur in nur 30 Minuten von 400 auf 50 °C abgesenkt wird. Dies erhöht den Probendurchsatz und minimiert Stillstandszeiten. Für anspruchsvolle Anwendungen unterhalb der Umgebungstemperatur bietet die kryogene Option CATCryo II eine herausragende Kühlleistung bis auf -120 °C. Sie setzt neue Maßstäbe im Thermomanagement und kühlt von 800 auf 30 °C in nur 10 Minuten – und eröffnet damit neue Möglichkeiten in der Adsorptionsforschung, Materialcharakterisierung und in präzise gesteuerten Experimenten.
Herausragende Sicherheitsmaßnahmen
Dreifach-Probenzell-Design Das hochmoderne Design gewährleistet eine effiziente Gasvorwärmung und maximiert den Durchsatz für anspruchsvolle Workflows. Die zylindrische Ausführung des Rohres verbessert die Handhabung und erhöht die Sicherheit, da sie spannungsfrei ist und weniger bruchanfällig.
Modulares Design mit Aufrüstungsmöglichkeit Das zukunftssichere Design ermöglicht bedarfsorientierte Upgrades direkt vor Ort. Die erweiterbare Architektur unterstützt die nahtlose Integration einer Dampfdosiereinheit, eines externen Gasmischmoduls und einer kryogenen Option für erweiterte Adsorptionsstudien und beschleunigte Kühlung.
Vielseitige Einstellmöglichkeiten der Messbedingungen Der sequentielle Messmodus ermöglicht die nahtlose Kombination thermochemischer Methoden und Schritte der Katalysatorprüfung in einem einzigen Workflow.
Kompaktes Instrumentendesign mit geringer Stellfläche Das kompakte und effiziente Design (B 500 × T 500 mm) passt sich mühelos in jedes Labor ein.
Für höchste Präzision entwickelt Spezialisiertes Instrument, das speziell für Pulschemisorptionsanalysen und temperaturprogrammierte Methoden ausgelegt ist und durch minimiertes Totvolumen eine außergewöhnliche Genauigkeit bietet. Ausgestattet mit einem temperaturgeregelten, leistungsstarken Wärmeleitfähigkeitsdetektor (TCD) und hochentwickelter Elektronik liefert es ein unerreichtes Signal-Rausch-Verhältnis für die empfindlichsten Messungen.
Pulschemisorption mit höchster Zuverlässigkeit
Katalysatoren-Analysator BELCAT II Optionen
| Dampfdosiereinheit | Besteht aus einer Luftthermostateinheit, einem Bubbler, einem Heizer und einem Kondensator. Der Kondensator entfernt überschüssigen Dampf. Der zweistufige Prozess gewährleistet eine präzise Dampfdosierung bei stabilen Konzentrationen. |
|---|---|
| Für DAC-, CCUS- und CCS-Anwendungen ermöglicht das System Durchbruchskurvenmessungen mit mehreren gasförmigen Komponenten wie CO₂ und H₂O, die mit speziell dafür ausgelegten, hochstabilen und reproduzierbaren Sensordetektoren analysiert werden können. Optionen:
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Katalysatoren-Analysator BELCAT II Typische Applikationen
Katalysatoren
- Batteriematerialien
- CCUS
- Kohlenstoff
- Zeolithe
Batteriematerialien
- Zement
- Keramik
- Brennstoffzellen
- Gastrennung
Zement
- MOF / PCP
- Petrochemie
... und viele mehr!
Katalysatoren-Analysator BELCAT II Messbeispiele
Katalysatoren-Analysator BELCAT II Software
Die intuitiv bedienbare Software ist mit leistungsstarken Funktionen ausgestattet, die die Produktivität der Anwender steigern. Die über viele Jahre weiterentwickelte BELCAT-II-Plattform ermöglicht die einfache Durchführung komplexer Messungen und gewährleistet durch eine Vielzahl ausgefeilter Funktionen zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse.
- Einfache Mess- und Bediensoftware
- Automatische Nullpunktkorrektur
- Sequentieller Messmodus
- Hohe Zuverlässigkeit durch programmierbare Mehrpunktkalibrierung
- Software zur Peak Separation
- BELMASS-II-Link-Software (Option)
- Pulschemisorptions-Analysefunktion
Katalysatoren-Analysator BELCAT II Software Specifications
| Dedizierte Reiter für Standardanalysen (TPR, TPD, TPO und BET) ermöglichen eine einfache Programmierung sowie die Echtzeitüberwachung von Betriebsstatus, TCD-Diagrammen, Temperatur und Durchflussraten. | |
Katalysatoren-Analysator BELCAT II
Pulsmessung Der Dispersionsgrad des Metalls (Metalldispersion) ist ein entscheidender Parameter in der heterogenen Katalyse. Er bezeichnet den Anteil der Metallatome, die auf der Oberfläche eines Katalysators exponiert sind, im Verhältnis zur Gesamtzahl der vorhandenen Metallatome (häufig in Prozent angegeben). Die Metalldispersion kann über Pulschemisorption mit Gasen wie CO oder H₂ bestimmt werden, die selektiv an der Metalloberfläche chemosorbieren. Dies wird erreicht, indem wiederholt eine definierte Gasmenge in die Probe eingepulst wird, bis die Sättigung erreicht ist. Die Pulsmessung bestimmt die chemisorbierte Menge, indem die gesättigten Peaks als Referenz herangezogen werden. Die Differenz der Peakflächen zwischen ungesättigtem und gesättigtem Zustand entspricht der adsorbierten Menge. Der Dispersionsgrad des Metalls ist wesentlich für die Beurteilung, Optimierung und das Verständnis der Leistungsfähigkeit und Lebensdauer metallbasierter Katalysatoren.
Temperaturprogrammierte Desorptionsmessung (TPD) Diese Methode dient der Untersuchung der chemischen Adsorptionseigenschaften auf festen Oberflächen und wird in der Regel durch ein Spektrum dargestellt, bei dem die Konzentration des desorbierten Gases auf der Y-Achse und die Temperatur auf der X-Achse aufgetragen ist. Durch kontinuierliche Erhöhung der Probentemperatur und Detektion des desorbierten Gases lassen sich Menge und Stärke energetisch unterschiedlicher Adsorptionsstellen bestimmen. Typischerweise wird NH₃-TPD zur Bewertung der sauren Zentren fester Säurekatalysatoren eingesetzt, wohingegen CO₂-TPD häufig zur Beurteilung der basischen Zentren fester Basiskatalysatoren verwendet wird; darüber hinaus werden CO-TPD und häufig auch H₂-TPD zur Charakterisierung aktiver Metallzentren eingesetzt.
TPOxidation (TPO) / TPReduction (TPR) und TPReaction (TPX) TPR, TPO, TPX und TPSR sind leistungsfähige Methoden zur Analyse der Reaktivität fester Katalysatoren. Diese Verfahren beinhalten eine schrittweise Erhöhung der Probentemperatur bei gleichzeitiger Überwachung des Eduktverbrauchs oder der Produktbildung – typischerweise als Funktion von Temperatur (X-Achse) und Signalintensität (Y-Achse) dargestellt. Dieser Ansatz ermöglicht die kontinuierliche Beobachtung von Redoxverhalten und Reaktionsdynamik und offenbart wichtige Eigenschaften wie Reduktionstemperatur, Oxidationsverhalten und Reaktionsschritte. TPSR ermöglicht insbesondere die direkte Untersuchung von Oberflächenreaktionen unter reaktiven Gasgemischen und liefert Einblicke in Reaktionsmechanismen und Zwischenprodukte. Zu den typischen Anwendungen dieser Techniken gehören Oxidations-/Hydrierungsreaktionen, Shift-Chemie und Reformingprozesse.
- Temperaturprogrammierte Techniken
- Temperaturprogrammierte Reduktion (TPR): Charakterisierung der Reduzierbarkeit und der Wechselwirkung von Metalloxiden und geträgerten Katalysatoren unter Temperaturprogrammen mit reduzierenden Gasen.
- Temperaturprogrammierte Oxidation (TPO): Bewertung von Oxidationszuständen, Koksablagerung und Reaktivität durch programmierte Beaufschlagung mit oxidierenden Gasen.
- Temperaturprogrammierte Reaktion (TPX): Untersuchung katalytischer Reaktionen unter variierenden Temperaturprogrammen zur Simulation von Betriebsbedingungen.
- Temperaturprogrammierte Oberflächenreaktionen (TPSR): Ermöglicht die präzise Beobachtung katalytischer Oberflächenreaktionen in Abhängigkeit von der Temperatur und liefert durch integrierte Gasanalytik in Echtzeit wertvolle Einblicke in Reaktionsmechanismen, Katalysatoraktivität und Selektivität.
Messung der Adsorptions-Durchbruchskurve Die Durchbruchskurve beschreibt die Konzentration eines Adsorptivs, das eine Adsorptionssäule im Zeitverlauf passiert. Sie ist ein wesentliches Werkzeug, um zu verstehen, wie ein Adsorbens eine oder mehrere Komponenten aus einem Gasgemisch beim Durchströmen der Säule zurückhält.
- Anfangsphase: Das Adsorbens nimmt das Adsorptiv effektiv auf, und die Konzentration des verbleibenden Adsorptivs im Ablauf ist gering.
- Durchbruchpunkt: Die Adsorptivkonzentration im Ablauf beginnt deutlich anzusteigen, was darauf hinweist, dass sich das Adsorbens sättigt und weniger wirksam bei der Aufnahme des Adsorptivs wird.
- Gleichgewichtsphase: Die Adsorptivkonzentration im Ablauf entspricht der Zulaufkonzentration, da das Adsorbens vollständig gesättigt ist.
BET-Analyse der spezifischen Oberfläche Die spezifische Oberfläche, definiert als die Gesamtoberfläche pro Masseneinheit der trockenen Substanz, ist ein wichtiger Parameter für die Charakterisierung von Katalysatoren. Sie kann mit der BET-Methode bestimmt werden, indem die Menge eines Gases (z. B. Stickstoff) gemessen wird, das desorbiert, nachdem die Probe bei Flüssigstickstofftemperatur unter einem mit Helium verdünnten Adsorptivgasstrom abgekühlt und anschließend wieder auf Raumtemperatur gebracht wurde. Diese Methode ist nicht nur für feste Katalysatoren von Bedeutung, sondern auch für verschiedene pulverförmige Proben, wie etwa Adsorbentien.
Katalysatoren-Analysator BELCAT II Technische Daten
| Measurement method | Dynamic flow method |
|---|---|
| Detector | Semi-diffusion type 4-element thermal conductivity detector (TCD) |
| Measurement / pretreatment ports | 1 |
| Usable gases | He, Ar, N2, O2, H2, CO, CO2, NH3, N2O, NO, etc. |
| Gas port connections: Total | 8 |
| Gas port connections: Carrier gas line | 3 out of 8 (non-corrosion resistant lines) |
| Gas port connections: Mix line | 8 out of 8 (including 2 corrosion resistant lines) |
| Gas port connections: Pretreatment /pulse line | 8 out of 8 (including 2 corrosion resistant lines) |
| Mass flow controller: Carrier gas line | F.S. 100 sccm |
| Mass flow controller: Mix line | F.S. 30 sccm |
| Mass flow controller: Pretreatment / pulse line | F.S. 100 sccm |
| Electric furnace | Maximum temperature: 1.200 °C (1.100°C for regular use) Quick cooling: 30 min (400→50 °C) Cryo cooling: 10 min (800→30 °C) CATCryo II: down to -120 °C Heating rate: 110 °C/min (50 to 500 °C) / 80 °C/min (50 to 1000 °C) |
| Vapor injection (Option) | H2O, CH3OH, C2H5OH, toluene, benzene, etc. |
| Dimensions (W x H x D), weight | 500 x 750 x 500 mm, 80 kg |
| Requirement: Gas | Measurement gas: 0.1 MPa (gauge pressure) Compressed air: 0.45 to 0.55M Pa (gauge pressure); Joint: 1/8” Swagelok connection |
| Requirement: Power supply | Single-phase, AC110 / 220V |
| CE certified | yes |
| Vapor (optional): Temperature range | Bubbling bottle: Pyrex, 100 cc, 3 to 100 °C, temperature control via Peltier element |
| CATCryo II (optional): Temperature control method | LN2 spray + Heater |
| CATCryo II (optional): Temperature range | Temperature range: -120 ~ 1200°C (1.100°C for regular use) |
| CATCryo II (optional): LN2 reservoir volume | 10 L |
| External gas mix unit (optional): Gas port | 1 ~ 3 (upgradable to a maximum of 3 MFCs) Joint: 1/8-inch Swagelok connection |
| External gas mix unit (optional): Mass flow controller | F.S.: 30 sccm (0.6 ~ 30 sccm (N2)) Corrosion-resistant MFCs only. |
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